Mit Frodeno an der Startlinie
. . Home | Login | Impressum / Datenschutz
17.06.2018 20:36

Mit Frodeno an der Startlinie

Simon Schwarz startet in Kraichgau und Bonn

Für Simon Schwarz standen im Juni die ersten beiden Hauptwettkämpfe an: am 03.06.2018 der Sparkassen IRONMAN 70.3 Kraichgau und am 10.06.2018 das Heimspiel beim 28. SWB Energie und Wasser Bonn Triathlon. Schwarz, der gebürtig aus der Nähe von Nürnberg stammt und seit 2017 in Meckenheim lebt und seit diesem Jahr für den TuS Ahrweiler startet, hatte sich die beiden vorgenannten Wettkämpfe im Hinblick auf seinen eigentlichen Saisonhöhepunkt, den IRONMAN Klagenfurt, ausgesucht, um seine derzeitige Trainingsform zu überprüfen. Beim Sparkassen IRONMAN 70.3 Kraichgau galt es Anfang Juni im Land der 1000 Hügel die Distanzen von 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad fahren und 21,1 km Laufen zu bewältigen. An der Startlinie des Hardtsees in Ubstadt-Weiher standen neben Schwarz weitere namenhafte Profi-Triathleten wie u.a. der Olympia-Sieger und zweifacher IRONMAN Weltmeister Jan Frodeno sowie der amtierende IRONMAN Weltmeister Patrick Lange. Leider erwischte er beim Schwimmen keinen guten Tag und hatte bereits zu Beginn des Rennens mit Problemen an seiner Schwimmbrille zu kämpfen, die ihn aufgrund von Orientierungsproblemen mehrfach zum Anhalten zwangen. Deutlich hinter seinen eigenen Erwartungen zurückbleibend erreichte er den Ausstieg des Hardtsees. Mit einem Rückstand von knapp sieben Minuten begann Schwarz seine Aufholjagd auf dem Rad. Jedoch war seine Enttäuschung über die gezeigte Schwimmperformance sowie der damit verbundene Rückstand auf die Spitze groß und hinderten ihn daran, noch mal alle Kräfte auf dem Rad zu mobilisieren. Erst als ihm der spätere Sieger Jan Frodeno auf der Laufstrecke begegnete, kam seine Motivation zurück und Schwarz überholte in seiner Paradedisziplin "Laufen" noch einige Profis. Im Gesamtklassement belegte Simon Schwarz den 15. Platz von über 3000 Startern. Eine Woche später stand für Schwarz sein Heimspiel beim SWB Bonn Triathlon und somit die Verteidigung seines zweiten Platzes aus dem Vorjahr an.

Bei diesem Triathlon galt es 3,6 km im Rhein zu schwimmen, 60 km Rad im Siebengebirge zu fahren und 15 km am Rhein entlang zu laufen.

Letztes Jahr noch als "Underdog" auf dem zweiten Gesamtplatz im Ziel, war die Nervosität aufgrund der hohen Erwartungshaltung groß, als er mit der Startnummer 2 von der Fähre in den Rhein sprang.

Mit einer guten Schwimmleistung schaffte er nach dem Wechsel zum Rad den Sprung in die Verfolgergruppe. Allerdings hatte er auf dem Rad mit muskulären Problemen zu kämpfen und konnte nicht an die Leistung aus dem Vorjahr anknüpfen. Nach einer anschließenden soliden Laufperformance mit der drittschnellsten Laufzeit fand sich Schwarz am Ende auf einem unerwarteten elften Gesamtplatz wieder.